Vorratsdatenspeicherung

In gewissen Ländern müssen Anbieterinnen von Telefon- und Internet­diensten im Auftrag des Staates das Kommunikationsverhalten ihrer KundInnen aufzeichnen. Beispielsweise wer wann wen angerufen hat und wie lange das Gespräch gedauert hat, wer sich wann ins Internet eingeloggt hat und für welche Dauer, wer wann wem ein E-Mail oder SMS geschickt hat und die Standortinformationen des Mobiltelefons.

Diese Speicherung von elektronischen Kommunikationsdaten wird als «rückwirkende Überwachung» oder umgangssprachlich als Vorratsdatenspeicherung bezeichnet.

In der Schweiz müssen die Daten für 6 Monate abgelegt und auf Verlangen an Strafverfolgungsbehörden oder den Geheimdienst herausgegeben werden.

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